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Diese Risikohinweise machen den Anleger mit den Eigenheiten des
Devisenhandels vertraut, die sich aus der spekulativen Natur dieses
Geschäftes ergeben.
Markt- und Spekulations-Risiken
Mit der Unterzeichnung der Trading-Vollmacht bestätigt der
Anleger, dass er im Devisenhandel nicht nur Gewinne, sondern auch
Verluste erleiden kann.
Obwohl die einzelnen Positionen aufgrund systematischer und umfangreicher
Marktanalysen eingegangen werden, können plötzliche Veränderungen
aufgrund unvorhergesehener Ereignisse eintreten. Übermäßige
Preisausschläge können einen Kurs über eine vom Händler
gesetzte Stop-Loss-Marke durchfallen lassen.
Stop-Loss Order
Stop-Loss Aufträge, also Aufträge, die bei Erreichen eines
bestimmten Preises oder Kurses automatisch ausgeführt werden
sollen, geben keinen absoluten Schutz vor größeren Verlusten.
Technische Risiken, Höhere Gewalt,
Transferrisiko
Devisen und andere Werte werden weltweit mit Hilfe modernster technischer
Hilfsmittel gehandelt. Zum technischen Risiko gehört, dass
die abgesicherten Computer- oder Übermittlungsanlagen ausfallen
können.
Faktoren wie Kriege, Naturkatastrophen, Devisentransferbeschränkungen
von Regierungen oder höhere Gewalt sind oft unvorhersehbar
und können zu einer zeitweisen Blockierung der Gelder oder
zu Verlusten führen.
Währungsrisiko
Zahlt der Anleger bei Vertragsabschluss die Margin in einer anderen
Währung als in seiner Heimatwährung, muss er, bezogen
auf seine Anlage, mit Wechselkursschwankungen rechnen.
Das gleiche gilt für in Fremdwährungen anfallende Handelsgewinne
und Verluste bis zum Zeitpunkt der Konvertierung in die Heimatwährung.
Margin, Handelsvolumen, Hebeleffekt
Im Verhältnis zu den im Devisengeschäft gehandelten Summen
und somit auch zu den möglichen Preiszuschlägen, muss
der Anleger eine vergleichsweise geringe Einlage (Margin) einbringen.
Das Handelsvolumen beträgt ein Mehrfaches des eingesetzten
Kapitals und wird immer in USD geführt.
Das Verhältnis zwischen der Margin und dem gehandelten Handelsvolumen
heißt Hebeleffekt. Kursveränderungen haben im Verhältnis
zur Margin dieselbe mehrfache Auswirkung sowohl auf der Gewinn-
wie auf der Verlustseite. Dieser Hebeleffekt ist ein wesentlicher
Teil des Reizes, aber auch der Gefahr des Devisengeschäftes.
Devisengeschäfte sind keine Kreditgrundlage
Der Devisenhandel ist keine taugliche Kreditgrundlage. Der Anleger
sollte die Margin aus eigenen Mittel finanzieren, da er nicht davon
ausgehen darf, die für einen Kredit erforderlichen Zinsen aus
etwaigen Gewinnen finanzieren zu können.
Folgen der Aufgeführten Risiken
Sofern sich eines der genannten Risiken verwirklicht, kann als Folge
hiervon, wie auch bei anderen risikobehafteten Formen der Kapitalanlage,
eine Wertminderung oder im Extremfall der Gesamtverlust des angelegten
Kapitals eintreten.
Unvermeidbarkeit der Risiken
Der Anleger ist sich dessen bewusst, dass sich die ergebenen Risiken
weder durch Beratung noch in irgendeiner anderen Form ausschließen
lassen. Sie werden vielmehr vom Kunden getragen.
Unsere Empfehlung
Bitte lassen Sie sich die Bedeutung der aufgeführten Risiken
eingehend von einem fachkundigen Berater erklären. Vergewissern
Sie sich, dass Sie die Auswirkungen dieser Risiken wirklich verstanden
haben und erkundigen Sie sich nach Möglichkeit bei einem externen
Berater. Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters
dieser Dienstleistungen.
Bitte lesen sie auch unseren Risiko-Hinweis
/ Disclaimer
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